CDU Geldern
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Der Nierspark - ein Stück Zukunft für Geldern -
Eine Chance für Geldern
Die Bebauung des Geländes am ehemaligen Güterbahnhof der Deutschen Bahn und der angrenzenden Flächen bis hin zu den Niersauen zum Zwecke der Arrondierung der Kernstadt Geldern war immer ein politisches Ziel, das von der CDU getragen wurde.
Als sich nach der Aufgabe der eisenbahntechnischen Einrichtungen die Gelegenheit ergab, die Flächen mit erheblicher Unterstützung durch Förderprogramme des Landes NRW zu erwerben, war für die CDU die Unterstützung eines solchen Projektes selbstverständlich.
Eine besondere Dimension erhielt das Vorhaben durch die Möglichkeit, ehemals landwirtschaftlich bzw. gewerblich genutzte Flächen hinzu zu erwerben und damit die Möglichkeit zu erhalten, zentrumsnah einen ganzen Stadtteil neu zu entwickeln.
Diese Chance hat die CDU erkannt und aufgegriffen. In enger Zusammenarbeit mit Stadtplanern und anderen Sachverständigen, aber stets unter Federführung der Verwaltung ist es im engen Zusammenwirken mit der Kommunalpolitik gelungen, ein überaus reizvolles, zukunftsorientiertes und deshalb erfolgversprechendes Konzept zu entwickeln und auf seine Umsetzung vorzubereiten.
Die CDU hat diesen Prozess stets eng begleitet und entscheidenden Einfluss auf die Formulierung der Ziele und die Ausgestaltung der Planung genommen. Dieses Konzept, in dem entlang der Bahnlinie Handel, Gewerbe und Dienstleistung ihren Platz finden, während das Gebiet westlich der Haupterschließungsstraße der Wohnbebauung vorbehalten ist, fand und findet nach intensiven Diskussionen sowohl in den Gremien der Partei, als auch in der CDU-Ratsfraktion breite Zustimmung und nachhaltige Unterstützung.
Ein modernes Stück Geldern gestalten
Es ist der CDU besonders wichtig, die örtlichen Vorteile, insbesondere die Zentrumsnähe und die ausgezeichnete verkehrliche Anbindung zu nutzen um im Verbund mit der Einbeziehung der Natur und der Anwendung hoher energetischer Standards im Bereich der Wohnbebauung unseren Bürgern, vor allem auch Neubürgern, die Realisierung moderner und richtungsweisender Bauvorhaben
zu ermöglichen.
Wesentlich ist aus Sicht der CDU, durch einen weitgehenden Verzicht auf einengende Festsetzungen in den Bebauungsplänen den Bauherren vielfältige Möglichkeiten der Gestaltung ihrer Häuser zu eröffnen und so dem Charakter des Wohngebietes ein vielgestaltiges und individuelles Gesicht zu geben. Auf eine gewisse Großzügigkeit der Grundstückszuschnitte, aber auch auf der Gestaltung des öffentlichen Raumes liegt daher ein besonderes Augenmerk.
Ein wesentlicher Schwerpunkt der Planung des Stadtteils ist die Einbindung der Natur in die Wohnbereiche und deren Heranführung an die Kernstadt. Die parkähnliche Gestaltung der Stadt-Landschaftsspange, aber auch der die Wohnquartiere abgrenzenden grünen Wegbeziehungen im Verbund mit der offenen Wasserführung sind wesentliches Gestaltungs- und Qualitätsmerkmal und werden von der CDU unterstützt.
Vielfalt erwartet die CDU auch im Hinblick auf die in diesem Bereich anzusiedelnden Bauformen. Neben Einzel- und Doppelhäusern sollen auch solche Wohnformen ermöglicht werden, die ein Generationen übergreifendes Zusammenleben ermöglichen. Erforderlich ist vor Allem auch die Gestaltung von Angeboten, die junge Familien mit Kindern fördern. In den Randgebieten zu der Straße „Am Nierspark" soll auch Geschosswohnungsbau ermöglicht werden.
Letztlich setzt aber die finanzielle Verträglichkeit aller Maßnahmen für den städtischen Haushalt aus Sicht der CDU zuletzt die entscheidenden Grenzen.
Kostenbewusstes Handeln hat Priorität
Am Ende der Umsetzungsphase soll zumindest ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen getätigtem Aufwand und generiertem Nutzen für die Stadt erreicht werden. Um hier jederzeit Steuerungsmöglichkeiten zur Hand zu haben, liegen neben der Planung und der Umsetzung beschlossener Konzepte auch der Grundstücksverkauf und die Betreuung der Bauwilligen in der Hand der Verwaltung.
Wesentlich ist aus der Sicht der CDU, dass die Kosten der Infrastruktur möglichst kurzfristig durch Einnahmen aus den Grundstücksverkäufen refinanziert werden. Durch ein effizientes Marketing soll unterstützt werden, dass die Vermarktung der Grundstücke zeitnah erfolgt.
Die CDU legt ein besonderes Augenmerk darauf, kostenbewusste Entscheidungen auch im Hinblick auf die Standards bei der öffentlichen Infrastruktur sicher zu stellen. Gleichwohl verfolgt sie das Ziel, bekannt hohe Standards bei der Gestaltung der Infrastruktur auch hier durchzusetzen.
Geldern soll seine vorhandene Infrastruktur sichern und weiter entwickeln
Die CDU misst dem Projekt auch im Hinblick auf ein dringend gebotenes Gegensteuern im Kontext eines durch die allgemeine demographische Entwicklung verursachten Bevölkerungsrückgangs besondere Bedeutung bei und legt deshalb auf einen hohen Grad der Marktfähigkeit dieses Angebotes großen Wert. Das drückt sich zum Einen in den Kaufpreisen für die Grundstücke aus, ist zum Anderen aber auch durch die konsequente Umsetzung aller die Lagevorteile des Projektgebietes stützenden Standards, sowie im Bereich der gestalterischen Merkmale und der baulichen Ausstattung zu erreichen.
Eine vollständige Vermarktung aller in der Ursprungsplanung angesprochenen Flächen soll einen wertvollen Beitrag zur Auslastung städtischer Infrastrukturen leisten und zudem die Situation des Handels-, Gewerbe- und Dienstleistungsstandortes Geldern nachhaltig stärken.
Die energetischen Ausprägungen der Bauvorhaben sollen hohen Standards genügen, und in festgelegten Bauabschnitten oberhalb der zu erwartenden Festlegungen nach der Richtlinie EnEV 2012 bzw. der europäischen Gebäuderichtlinie liegen. Die CDU strebt an, die Einbindung des Projektgebietes in das Förderprogramm „100 Klimaschutzsiedlungen NRW" des Landes zu erreichen, und wird die dafür notwendigen Maßnahmen jeweils unterstützen.
Geldern soll seine Funktion als Mittelzentrum stärken
Eine ebenso hohe Bedeutung kommt der Umsetzung des Konzeptes im Hinblick auf die entlang der Bahnlinie ausgewiesenen Flächen für Handel, Gewerbe und Dienstleistung zu.
Hier ist es Ziel der CDU, durch Ansiedlung für die Innenstadt verträglicher und den Wirtschaftsstandort
Geldern stärkender Betriebe möglichst kurzfristig weitere Vorteile für die Stadt zu generieren.
Die Ansiedlung des Finanzamtes und der Polizei in diesem Bereich sind aus Sicht der CDU wichtige Signale. Bei der Ansiedlung weiterer Betriebe sind Qualitätsmerkmale von hoher Bedeutung. Eine Verträglichkeit der betrieblichen Tätigkeiten mit den Belangen des benachbarten Wohngebietes muss
sichergestellt sein. Die CDU unterstützt Maßnahmen die geeignet sind, Standortentscheidungen der Unternehmen zu erleichtern, soweit städtische Belange dies erlauben.
Erreicht werden muss die Schaffung neuer und dauerhafter Arbeitsplätze, aber auch die Bindung von Kaufkraft über die Grenzen der Stadt hinaus mit dem Ziel, die Finanzkraft Gelderns nachhaltig zu stärken.
Der Nierspark, ein Stück Zukunft für Geldern
Die Gestaltung und vor Allem die Umsetzung des Projektes Nierspark wird uns noch viele Jahre begleiten. Von dessen hohem Nutzen für Geldern sind wir überzeugt. Die CDU wird deshalb diese Prozesse stets intensiv und engagiert begleiten, um auch an dieser Stelle die Zukunft unserer Stadt
entscheidend zu gestalten und den Erfolg für die Stadt Geldern sicher zu stellen.
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